Was ist eine WebP-Datei – und wie öffnest du sie?

Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2026

Du klickst auf einer Website mit der rechten Maustaste auf ein Bild, wählst Bild speichern unter … und bekommst eine Datei mit der Endung .webp. Im Browser wird sie problemlos angezeigt, aber ein älteres Bildbearbeitungsprogramm, deine Präsentationssoftware oder ein Upload-Formular lehnt sie ab. Hier erfährst du, was hinter dem Format steckt und was du damit machen kannst.

Was ist WebP?

WebP ist ein Bildformat, das Google 2010 veröffentlicht hat, damit Websites schneller laden. Es kann wie ein JPG arbeiten (verlustbehaftet, für Fotos) oder wie ein PNG (verlustfrei, mit Transparenz), und in beiden Varianten sind die Dateien meist spürbar kleiner als bei den älteren Formaten. Kleinere Bilder bedeuten schnellere Seiten. Deshalb wandeln viele Websites, Onlineshops und Content-Management-Systeme ihre Bilder inzwischen automatisch in WebP um.

Alle aktuellen Browser zeigen WebP an, und auch neuere Versionen von Windows und macOS sowie die meisten Bildbearbeitungsprogramme öffnen es. Probleme gibt es mit älterer Software, manchen Office-Programmen, Druckdiensten und Websites, deren Upload-Formulare nur JPG oder PNG annehmen.

So öffnest du eine WebP-Datei

  • Im Browser: Zieh die Datei in ein Fenster von Chrome, Edge, Firefox oder Safari. Das reicht, wenn du sie dir nur ansehen willst.
  • Unter Windows und auf dem Mac: Aktuelle Versionen der Fotos-App unter Windows und der Vorschau unter macOS öffnen WebP direkt. Auf älteren Systemen klappt das unter Umständen nicht.
  • Überall sonst: Wandle die Datei in PNG oder JPG um. Diese Formate akzeptiert jedes Programm.

PNG oder JPG: In welches Format umwandeln?

  • Nimm WebP in PNG für Logos, Icons, Screenshots, Illustrationen und alles mit transparentem Hintergrund. PNG ist verlustfrei und erhält die Transparenz.
  • Nimm WebP in JPG für Fotos, wenn die Dateigröße eine Rolle spielt oder ein Formular unbedingt JPG verlangt. Transparente Bereiche werden mit einer Hintergrundfarbe deiner Wahl gefüllt.

Beide Konverter arbeiten in deinem Browser: Dateien hineinziehen, Ergebnisse einzeln oder als ZIP-Datei herunterladen, fertig. Nichts wird hochgeladen, Screenshots von privaten Dokumenten bleiben also privat.

Der umgekehrte Weg

Wenn du selbst eine Website betreibst, spielt WebP dir in die Karten. Wandelst du große PNG- und JPG-Bilder mit PNG in WebP oder JPG in WebP um, werden sie oft 25–35 % kleiner. Das beschleunigt deine Seiten und kann ihnen zu besseren Platzierungen in den Suchergebnissen verhelfen.

Kann ich verhindern, dass der Browser WebP speichert?

Nicht wirklich. Der Browser speichert die Datei, die die Website tatsächlich ausliefert, und viele Websites schicken jedem Browser, der WebP unterstützt, auch WebP. Am schnellsten ist es, das Bild so zu speichern, wie es ist, und es anschließend umzuwandeln.

In diesem Ratgeber verwendete Tools

Weitere Ratgeber